Übergänge in Alters- und Pflegeumgebungen
- Stefan Zahler

- 3. Sept. 2020
- 1 Min. Lesezeit
Übergänge in Alters- und Pflegeeinrichtungen gelten als herausfordernde Lebensereignisse für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Mit ein Grund kann der ungenügende Informationsfluss unter den involvierten Akteuren sein. Im Gesundheitszentrum Unterengadin sind nun alle Akteure unter einem Dach und wissen dadurch immer über die Bewohnenden/Patienten bescheid und umgekehrt.
Mit dem AgeLab analysieren wir Übergangs- und Eintrittsprozesse in Alters- und Pflegeumgebungen und entwickeln flexible Lösungen und Hilfsmittel, um zukünftige Bewohnende/Patienten mit den für sie relevanten Informationen zu beraten und begleiten. Denn Wissen und Handlungsoptionen sind die Basis für fundierte Entscheide und prägen das Gelingen und Erleben von Übergängen.
Dazu folgender Artikel der NZZ:
Bild: Karin Hofer / NZZ




Der Beitrag über die Komplexität von Übergängen in der Pflegeumgebung trifft einen wichtigen Nerv. Was oft übersehen wird, ist die psychologische Last, die durch winzige, schlecht gestaltete Alltagsgegenstände entsteht. Diese Mikro-Frustrationen häufen sich und nagen an der gefühlten Kompetenz. Ein gutes Beispiel für eine durchdachte Lösung, die Autonomie fördert und zugleich Hygiene sicherstellt, findet sich, wenn man sich dieses kleine, aber entscheidende Element ansieht: ein praktisches Detail für den Alltag. Es geht darum, dass die Umgebung den Menschen unterstützt, nicht herausfordert.
Die Psychologie der Mikro-Frustrationen
In der Gerontologie wird der sogenannte „Minor Task Struggle“ oft unterschätzt. Das sind die kleinen Kämpfe, die täglich mit scheinbar einfachen Objekten geführt werden – eine festklebende Seife, ein wackeliges Geschirr, ein Schrankgriff, der nicht…